Dinkelkissen

Dinkelspelz wurde aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften von unseren Vorfahren als Füllmaterial für Bettwaren entdeckt.

Die Eigenschaften

Das Dinkelkorn wird vom Deckspelz und dem Vorspelz umschlossen. Um sie zu lösen, ist ein aufwendiger Schälvorgang, das Gerben, nötig. Der losgelöste Spelz ist formstabil und widerstandsfähig und passt sich als Kissenfüllmaterial ergonomisch der Kontur des Schläfers durch individuelle Platzierung der Dinkelspelzkörner an. Trotz der stabilen Form wird es als weich empfunden. Es entlastet und stützt den Kopf- und Nackenbereich und die Halswirbelsäule. Verspannungen werden gelockert und Zahn- und Kopfschmerzen sowie Rheuma gelindert. Das leise Rasselgeräusch, der zarte Naturduft und der hohe Kieselsäuregehalt des natürlichen Materials wirken beruhigend. Dinkelspelz bietet keinen Nährboden für Keime und Milben und ist für Allergiker gut geeignet.
Atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend ermöglichen Spelzen eine gute Luftzirkulation und nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie an ihre Umwelt ab. Die Transpiration wird vermindert und ein Wärme- oder Feuchtigkeitsstau durch diese Eigenschaften ausgeschlossen.

Kuscheltier mit Heilwirkung

Die Rieselfähigkeit prädestiniert es zum Kuschelkissen für Kinder. In Tierform zum Erwärmen und Kühlen geeignet ist es ein Trostpflaster bei beispielsweise Prellungen, Ohr- und Zahnschmerzen. Das Füllmaterial sollte regelmäßig ausgelüftet werden.

Die Anwendungen

Das Dinkelspelzkissen ist kein reines Wärmekissen. Als Kälte- oder Wärmequelle verwendet, ermöglicht es die Entfaltung einer wohltuenden Heil- und Entspannungswirkung.  Nach einer kurzen Aufwärmzeit im Back- oder Kachelofen gegebenenfalls der Heizung geben die Dinkelkerne die gespeicherte Tiefenwärme gleichmäßig ab. Bauchweh, kalte Füße oder Verspannungen werden effektiv gelindert.  Für Kälteanwendungen bei Schwellungen, Insektenstichen oder Zahnschmerzen wird es für kurze Zeit im Kühlschrank oder Gefrierfach gelagert.

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